L'Orchestre De Chambre Noir

Artikelnr DelRelCDcha001
11,99 €
inkl. Mwst.

L'Orchestre De Chambre Noir

Das sagenumwobene Debütalbum des Orchestre De Chambre Noir. Re-Arrangiert und 2001 neu aufgenommen, produziert vom (Ex-*) ASP-Produzenten Matthias Ambré.

Tracklist:

La Danse Des Coers Brisés (instrumental) 2:28 | Maybe First We Die 3:18 | Pleasure And Pain 4:05 | Easter Song 5:15 | Ceremony After A Fire-Raid 5:06 | Mistakes 6:18 | Another Conversation 3:22 | Strange Kind Of Love 4:10 | Toscana 5:26 | The Ballad Of The Half Brained Man 7:29 | La Danse Des Coers Brisés (version) 3:29

 * anm. d. Red. : bis 2011

Pressestimmen zur Erstauflage:

 Chamber - L'Orchestre De Chambre Noir (CD Trisol/EFA)

Neben In my Rosary kommt auch die für mich zweite Überraschung aus dem Hause Trisol – ja, fast toppt Chamber den Effekt noch, denn bei den Karlsruher Kollegen hatte man irgendwo damit gerechnet, aber das die Hessen mit einem derart intensiven, emotionalen, tiefgängig-dramatischen Album über den Tisch kommen würden, das war eigentlich nicht zu erwarten.

Umso mehr freut mich der Erfolg, den Marcus Testory (ASP) mit diesem Projekt einstreichen und ernten wird – ja: muß! Bedenkt man die musikalische Ausrichtung seiner Stammformation, überrascht zunächst die auch in der Namensgebung ihren Niederschlag findende, fast kammermusikalische Orientierung von Chamber, die sich evident in der Besetzung mit drei Violinen, Cello und Bouzouki manifestiert. Um den Zusammenhalt innerhalb der Trisol-Familie zu dokumentieren (böse Zungen mögen von inzestuösen Verhältnissen sprechen), tauchen neben Mastermind Marcus auch so bekannte Namen wie Tina Kögel (u.a. L´Ame immortelle, Janus, Pilori) oder Katharina Kranich auf, die ebenfalls Pilori bei ihrem WGT Auftritt unterstützte. Trotzdem liegen zwischen ASP und Chamber Distanzen, die sich bestenfalls noch zwischen L´Ame Immortelle und Persephone messen lassen. Von letzteren borgt man sich die klassisch-schrägen Töne, paart sie mit der rauchigen, gebeugten, doch nicht gebrochenen Intensität eines Nick Cave, und schafft so Monumente eindringlichster Musikkunst, die ihresgleichen suchen. „Maybe first we die“ besticht durch die sonore, charmant-schiefe Stimmführung unter Leitung eines gitarrenähnlich einsetzenden Cellos, „Pleasure and Pain“ ist ein einfaches, aufrichtiges, inbrünstiges und ehrliches Liebeslied, das gerade dadurch direkt aus dem Herzen wirkt. Mit dem dramatisch-ekstatischen „Ceremonyafter a fire-raid“, dem brennend-klagenden „Mistakes“, dem folkig-beschwingten „Another Conversation“, sowie dem elegischen, fast transzendentalen  Peter Murphy-Cover „Strangekind of love“ reiht sich Monster an Monster – jedes verschlingt den sehnsüchtig werdenden Hörer auf seine spezielle Art und Weise. Damit auch der Humor nicht zu kurz kommt, hat man noch das bitterböse-zynische „The ballad of the half brained man“ dazu gepackt – ob es wohl auch Absicht ist, dass justament hier ein fast original gespieltes Teil eines Wiener G´stanzls zu tragen kommt? Ein Schelm, wer böses denkt....ein Idiot, wer dieses Kleinod unbeachtet lässt!

(14 von 15) Martin Graf. Legacy, July 2002

 















 

Das sagenumwobene Debütalbum des Orchestre De Chambre Noir. Re-Arrangiert und 2001 neu aufgenommen, produziert vom (Ex-*) ASP-Produzenten Matthias Ambré.

Tracklist:

 

La Danse Des Coers Brisés (instrumental) 2:28 | Maybe First We Die 3:18 | Pleasure And Pain 4:05 | Easter Song 5:15 | Ceremony After A Fire-Raid 5:06 | Mistakes 6:18 | Another Conversation 3:22 | Strange Kind Of Love 4:10 | Toscana 5:26 | The Ballad Of The Half Brained Man 7:29 | La Danse Des Coers Brisés (version) 3:29

 

* anm. d. Red. : bis 2011

 

Pressestimmen zur Erstauflage:

 

Chamber - L'Orchestre De Chambre Noir (CD Trisol/EFA)

Neben In my Rosary kommt auch die für mich zweite Überraschung aus dem Hause Trisol – ja, fast toppt Chamber den Effekt noch, denn bei den Karlsruher Kollegen hatte man irgendwo damit gerechnet, aber das die Hessen mit einem derart intensiven, emotionalen, tiefgängig-dramatischen Album über den Tisch kommen würden, das war eigentlich nicht zu erwarten.

Umso mehr freut mich der Erfolg, den Marcus Testory (ASP) mit diesem Projekt einstreichen und ernten wird – ja: muß! Bedenkt man die musikalische Ausrichtung seiner Stammformation, überrascht zunächst die auch in der Namensgebung ihren Niederschlag findende, fast kammermusikalische Orientierung von Chamber, die sich evident in der Besetzung mit drei Violinen, Cello und Bouzouki manifestiert. Um den Zusammenhalt innerhalb der Trisol-Familie zu dokumentieren (böse Zungen mögen von inzestuösen Verhältnissen sprechen), tauchen neben Mastermind Marcus auch so bekannte Namen wie Tina Kögel (u.a. L´Ame immortelle, Janus, Pilori) oder Katharina Kranich auf, die ebenfalls Pilori bei ihrem WGT Auftritt unterstützte. Trotzdem liegen zwischen ASP und Chamber Distanzen, die sich bestenfalls noch zwischen L´Ame Immortelle und Persephone messen lassen. Von letzteren borgt man sich die klassisch-schrägen Töne, paart sie mit der rauchigen, gebeugten, doch nicht gebrochenen Intensität eines Nick Cave, und schafft so Monumente eindringlichster Musikkunst, die ihresgleichen suchen. „Maybe first we die“ besticht durch die sonore, charmant-schiefe Stimmführung unter Leitung eines gitarrenähnlich einsetzenden Cellos, „Pleasure and Pain“ ist ein einfaches, aufrichtiges, inbrünstiges und ehrliches Liebeslied, das gerade dadurch direkt aus dem Herzen wirkt. Mit dem dramatisch-ekstatischen „Ceremonyafter a fire-raid“, dem brennend-klagenden „Mistakes“, dem folkig-beschwingten „Another Conversation“, sowie dem elegischen, fast transzendentalen  Peter Murphy-Cover „Strangekind of love“ reiht sich Monster an Monster – jedes verschlingt den sehnsüchtig werdenden Hörer auf seine spezielle Art und Weise. Damit auch der Humor nicht zu kurz kommt, hat man noch das bitterböse-zynische „The ballad of the half brained man“ dazu gepackt – ob es wohl auch Absicht ist, dass justament hier ein fast original gespieltes Teil eines Wiener G´stanzls zu tragen kommt? Ein Schelm, wer böses denkt....ein Idiot, wer dieses Kleinod unbeachtet lässt!

(14 von 15) Martin Graf. Legacy, July 2002