Solitude

Artikelnr DelRelCDcha004_1
11,99 €
inkl. Mwst.

Solitude

Das "rockigste" Chamber-Album, veröffentlicht im Herbst 2004. Monumentaler als die Vorgänger und mit dem früheren Wedding Anniversary Schlagzeuger Christoph Aschauer als Unterstützung brachte es das Kammerorchester auf die Festival-Bühnen dieser Welt...

Tracklist:

The Morning After 4:26 | Miles Away (Album Version) 4:23 | Torn 5:47 | Desire And ruin 4:58 | I Hate Falling In Love 3:21 | Violets For A Dead Girl 3:49 | Moonchild 4:26 | Sleep, Sweet Sleep 4:17 | Amorous 3:17 | Set Me Free 3:47 | Solitude 3:32 | Wasting My Day (...very relaxed) 4:51

Pressestimmen zur Erstveröffentlichung:

Kaminfeuer löschen, rotwein wegschütten, Pils auf den Tisch und zu Solitude ordentlich abrocken. Nicht erschrecken, denn das funktioniert wirklich, wenn auch nur zu einem winzigen Teil, denn durch die Hinzunahme eines Schlagzeuers wurde der Sound des schwarzen Kammerorchesters um Marcus Testory um eine sowohl instrumentale als auch musikalishe Nuance ergänzt. Das explosive, folkig angehauchte Torn ist solch eine Neuerung, ganz zu schweigen von vom wütenden I Hate Falling in Love, welches durch eine grandiose, mitunter entrückt wirkende Sangesleistung gekrönt wird. Der ergreifende Chorus des Openers The Morning After führt den Hörer in den düsteren Garten Chamber'scher Musik, wo sein Herz gepackt und in die träumerische Weite von Miles Away geschleudert wird, nur um sein heftiges Aufschlagen in der Einsamkeit kurze Zeit später in Violets beweinen zu lassen. Um nicht glauben zu lassen, daß Chamber ihre Anteilnahme ernst meinen, stampft der rein akustische Titeltrack Solitude das Herz zu guter letzt in Grund und Boden. Das mag gemein klingen, aber wenn es wie gewohnt musikalisch so leidenschaftlich und perfekt ungesetzt ist, kann man sich des Gefühls nicht erwehren, dass es sicher einige geben wird, die sich von Marcus' warmen Tembre, den akustischen Gitarren und Streichern sowie dem Schlagzeug in die einsamkeit begleiten lassen, wenn auch nur, um danach gestärkt aufzustehen und der genialen Bonusscheibe The Stolen Child mit Cover-Versionen zu lauschen, welche der erstauflage beiliegt. Allenfalls in Ansätzen zu letargisch, verstecken sich auf Solitude Perlen, die sich auf unbestimmet Zeit im Gehörgang festsetzen werden (8)

 

Lars Schubert, Orkus, November 2004